Menü
Silomais
Anbautechnik Silomais
Boden
Am besten eignen sich tiefgründige, gut durchlässige, humusreiche Böden.
Düngung (kg/ha)
Düngungsnorm: N 110 kg, P2O5 95 kg, K2O 220 kg, Mg 25 kg. 70 bis 80 % des N-Bedarfes werden während der Blüte aufgenommen.
30 bis 40 Einheiten zur Saat ausbringen und den Rest im 4- bis 8-Blatt-Stadium.
Saat
Zwischen Mitte April und Anfang Mai. Ab einer Bodentemperatur von 7 bis 8 °C. Saattiefe: Leichtere und trockenere Böden 5 bis 6 cm; schwerere, eher feuchte Böden 4 cm.
Bei Spätsaat Saatstärke reduzieren.
Krankheiten/Schädlinge
Helminthosporium-Blattflecken (Helminthosporium turcicum) können vor allem in warmen, feuchten Lagen auftreten. Ein früher und starker Befall (ab Blüte) lässt die Blätter absterben und verursacht Verluste beim Körnerertrag. Beim Silomais muss zwingend früher geerntet werden. Als Bekämpfungsmöglichkeit bieten sich das Unterpflügen der Ernterückstände und die Wahl toleranter Sorten an.
Maisbeulenbrand (Ustylago maydis) Die Infektion erfolgt an Verletzungen der Maispflanze. Diese werden verursacht durch Einstiche von Fritfliegen oder Maiszünslern, mechanische Verletzungen durch Wind, Hagel, Wachstumsrisse bei starker Hitze oder Hackgeräte. Der Beulenbrand ist für die Tiere nicht toxisch, jedoch kann er appetithemmend wirken. Mit Beulenbrand verschmutzte Silage sollte darum nicht an Jungvieh unter einem Jahr sowie an trächtige Rinder und Kühe zu Beginn der Laktation verfüttert werden. Alle Maissorten können vom Beulenbrand infiziert werden.
Gefahren durch den Maiswurzelbohrer
Der Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) wurde in den 1990er-Jahren erstmals in Europa festgestellt und im Jahr 2000 erstmals in der Schweiz gefangen. Die Larven ernähren sich von den Maiswurzeln, und der Ernteverlust kann bis zu 50 Prozent betragen. Symptome sind geschwächte oder verdorrte Maispflanzen. Die erwachsenen Käfer ernähren sich von den Blättern, aber auch von den Narbenfäden des Maiskolbens, was die Bestäubung beeinträchtigt und zu deformierten Kolben führt. Derzeit ist die Fruchtfolge die beste vorbeugende Massnahme. Werden Maiswurzelbohrer gefangen, gibt es eine Fruchtfolge-Einschränkung (Anbau von Mais auf Mais ist verboten) sowie Beschränkungen für Maistransporte im Umkreis von zehn Kilometern.
Empfohlene Sortenliste von swissgranum Optimale Silomaisreife bestimmen Versuchsbericht UFA-Samen